Blickpunkt Leutzsch - Impressionen

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Leben in der G.-Schwarz-Straße
Die Georg-Schwarz-Straße lebt!!!

Wer glaubt, dass die Georg-Schwarz-Straße in den letzten Zügen liegt, der irrt.

Ich habe mir die Zeit genommen und bin die Straße im Sadtteil Leutzsch entlanggegangen. Sicherlich hat sie nicht mehr den Charme einer Einkaufsmagistrale, doch einen gewissen Reiz bietet sie.

Da ist die Gaststätte „Zur Pfingstweide“. Ich gehe da rein und als erstes fällt mir der herrliche Kamin auf. Ich denke, das ist ja gemütlich, hier bleibe ich. Der jetzige Inhaber Herr Körner hat vorher das Jägerstübchen betrieben und seine tolle Köchin mitgenommen. Hausmannskost vom Feinsten. Ich habe mir ein Hamburger Schnitzel bestellt. Was bekomme ich? Nicht etwa ein Schnitzelchen, sondern ein Schniiitzel mit leckeren Bratkartoffeln und das zum kleinen Preis.

In der berühmten Blumenboutique Pötzsch gibt es verschiedene Angebote und jeder Kunde wird auf Wunsch kompetent beraten. Das Angebot reicht von Kränze binden, individuelle Blumensträuße bis hin zu Fleurop. Frau Pötzsch ist immer für Sie auf Achse.

Nicht weit von der Blumenboutique gibt es die kleine gemütliche Leutzscher Buchhandlung. Auch in dieser Buchhandlung herrscht familiäre Atmosphäre. Frau Remmler kümmert sich um ihre Belange, organisiert kleinere Lesungen und falls ein Buch mal nicht vorhanden ist, wird es für Sie bestellt.

Dann ist da noch der Bäcker Krätzer mit den Verkäuferinnen, die immer einen Scherz drauf haben (Sie kommen nicht drum herum, genannt zu werden Frau Stumpfernagel) Vielen Dank für die stete Freundlichkeit.

Wer gern italienisch ist, kann im Restaurant „Little Italy“ auf seine Kosten kommen. Die Besitzer sind zwar keine Italiener, trotzdem bieten sie den Italienern mit ihren Kochkünsten Paroli.

Ein anderes Geschäft ist der Eisenwarenladen Heiden. Seit über 30 Jahren existiert dieses Geschäft bereits. Herr Heiden ist alteingesessener Leutzscher und immer für seine Kunden da.

Nicht zu vergessen das Geschäft Elektromaschinen und Werkzeuge der Firma Krumbiegel. Frau Krumbiegel und ihr Sohn haben ihr Herz in dieses Geschäft gesteckt und das merkt man auch im Umgang mit den Kunden.

Beim Antikladen Seignieur gibt es auch immer wieder was zu stöbern und zu entdecken. Eine Lehrstunde in Historik bekommt man gratis dazu.

Wen haben wir denn noch? Ach ja „Peggy´s A&V darf ich nicht vergessen. Die Inhaberin führt ihr Geschäft mit viel Engagement und steckt voller Ideen. Die Power und der Humor stecken immer wieder an. Man geht anders raus, als man reingegangen ist.

Der Friseur Marcel hat die Wende gut überstanden und bedient kompetent die Kundschaft. Kaffee, Tee oder andere Getränke bekommt der Kunde kostenlos dazu. Nicht zu vergessen den Spaß, den man dort hat.

Das alte Carola Café kommt nicht wieder, dafür hat die „Brotbüchse“ ihre Pforten für Hungrige und Durstige geöffnet. Familien können in Ruhe ihren Kaffee zu sich nehmen, während sich die Kleinen im Spielzimmer austoben können. Die Brotbüchse ist vorerst nur zum Teil fertig, weitere Aktionen sind geplant

Es gibt noch viele andere Geschäfte und Einrichtungen. Den neuen Leutzscher Stadtteilladen und die Leutzsch-Arkaden natürlich auch.

Alle zu erwähnen, dafür reicht der Platz nicht aus. Sie sehen, es gibt viel unterschiedliches Leben in der Georg-Schwarz-Straße.
Viele Häuser und Geschäfte stehen leer, verschandeln das Bild, bieten Grund zu der Annahme, Leutzsch ist abgeschrieben.

N e i n !!!

Liebe Leutzscherinnen und Leutzscher, Hauseigentümer und Ladenbesitzer, Sie können mit einfachen Mitteln helfen, die G.-Schwarz-Str. zu verschönern. Blumenkästen an den Fenstern und Balkonen, gestaltete Schaufenster von leerstehenden Geschäften und und und. Es gibt viele Möglichkeiten, das Bild der G.-Schwarz-Str. zu verändern. Lassen Sie zu, dass unsere Straße lebt.


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Nachricht vom 20.02.2007. Autor: ,
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Redaktion:
Bürgerverein Leutzsch BV Leutzsch