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Dunkle Wolken über das Leipziger Eishockey -Hannover Indians werden heute 17 Uhr erwartet
Am Freitag war es in fast jeder Presse schon zu erfahren.
Gegen die SKM GmbH, Betreibergesellschaft der Blue Lions wurde vom Finanzamt Insolvensantrag gestellt. Das es um das Leipziger Eishockey finanziell nicht gut bestellt ist, war schon mehrfach vorher in den Medien zu lesen..
Der Insolvenzantrag holte doch so manchen Eishockey-Fan von den Socken.
Zum Insolvenzverwalter wurde RA Hans-Jürgen Paul bestellt, der in einer am Samstag anberaumten Pressekonferenz trotzdem noch Hoffnungsschimmer durchblicken ließ. Insolvenzantrag bedeutet nicht unbedingt das Aus für die Blue Lions. Zaubern könne er auch nicht, aber er wolle sich bemühen, das in Leipzig weiter Eishockey gespielt werden kann.
Der Spielbetrieb läuft erst mal planmäßig für die Blue Lions weiter. Voraussetzung dafür sei auch, das Sponsoren ihre Zusagen einhalten und die Zuschauerzahl von mindestens 1150 erreicht wird.
Unsicherheit machte sich zudem in der Nachwuchsabteilung des Leipziger Eishockeys breit. Wenn die SKM GmbH es nicht schafft die Insolvenz abzuwenden, hat sich dann auch der Leipziger Eishockey-Nachwuchs erledigt. Das Aus für viele Kinder. Darunter die Bambinis, Kleinschüler und Schüler die im Punktspielbetrieb gute Leistung bringen, das Aus für viele Hobbyspieler sowie für die Eislöwen 1b in der Sachsenliga mit glänzender Leistung und einem Platz 1 im Gepäck.
Soweit will aber keiner denken und nicht nur die Fans hoffen, das es weiter geht.

Am heutigen Sonntag , 17 Uhr ist der Tabellen-Erste der Nord-Gruppe in Leipzig zu Gast. Mit diesem Team und seiner Vorgeschichte dürfte für reichlich Brisanz und Spannung gesorgt sein. Immerhin endete das letzte Spiel gegen die Hannover Indians am 26.12.08 in Hannover in einer satten Prügelei auf dem Eis, die “Meister” Dewan aus Hannover anzettelte und Stolikowski beendete.Und das bei einer Führung der Indians mit 6:0 !
Prügelknabe sollte Leipzigs Andreas Felsch sein, der sich aber kniend auf dem Eis in Deckung begab und nicht wehrte. Der Grund für diesen Rachfeldzug der Indians war die Verletzung von Chamberlain im Heimspiel der Lions gegen die Hannoveraner. Er erlitt einen dreifachen Nasenbeinbruch bei einem Zusammenprall mit Andreas Felsch und die Unterstellung, es sei Absicht von Felsch gewesen trug damit Früchte. Nun, aus dieser Prügelei heraus gab es saftige Strafen für Dewan und Hisey. Hisey in dem Fall irrtümlich bestraft, weil der Schiedsrichter wohl die Rückennummern der Spieler verwechselte.
Stolikowski trägt die 36 und Hisey die Nr. 26 bei den Indians. Zurück zum Sportlichen.
Die Blue Lions konnten bisher nur einmal gegen die Indians punkten, alle anderen Spiele gingen klar zu Gunsten der Hannoveraner aus. Heute nun die letzte Gelegenheit für die Blue Lions in der Vorrunde den Indianern die Punkte abzuluchsen.


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Nachricht vom 18.01.2009. Autor: ,
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Bürgerverein Leutzsch BV Leutzsch