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Bildinhalt: Reste des Ruderboots (c) dpa
Reste des Ruderboots (c) dpa
Ruderboot mit fünf Kindern verunglückt
Boots-Tragödie: Kinder gekentert

Bei einem Bootsunfall auf dem Elsterkanal inLeipzig sind am Sonntag fünf Kinder ein Wehr heruntergestürzt undgekentert. Ein 12 Jahre alter Junge hat das Unglück möglicherweise nicht überlebt.

Bei einem Bootsunfall auf dem Elsterkanal in Leipzig sind am Sonntag fünf Kinder ein Wehr heruntergestürzt und gekentert. Ein zwölf Jahre alter Junge hat das Unglück möglicherweise nicht überlebt. Nach ihm wurde am frühen Abend noch gesucht, sagte Polizeisprecher Andreas Loepki. Zwei Mädchen und ein Junge konnten bei Bewusstsein aus dem Wasser geborgen werden, ein weiterer Knabe musste am Ufer reanimiert werden. Die Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht, waren am Abend aber außer Lebensgefahr. Die Ruderer gehören zu einem Club aus Dessau- Roßlau in Sachsen-Anhalt und wollten an einer Regatta teilnehmen.

Das Unglück geschah gegen 14.20 Uhr, als das Boot - ein Vierer mit Steuermann - auf dem Weg zum Start flussaufwärts unterwegs war. Nach einer Einmündung sei das Ruderboot rückwärts an die etwa vier Meter hohe Staustufe, das sogenannte Palmengartenwehr, getrieben und dann abgestürzt. Laut Polizei paddelte ein junger Mann an die Unfallstelle und half bei der Rettung. Er zog eines der Mädchen heraus. Es habe viele Schaulustige gegeben, die nicht eingegriffen hätten, hieß es. "Man muss fairerweise sagen, dass sie nicht viele Möglichkeiten hatten. Der Wasserstrudel ist an der Stelle extrem", sagte Loepki.

Stunden nach dem Unglück lief die Suche nach dem Vermissten noch. Daran beteiligte sich auch die Feuerwehr. Notfalls sollte die Suche die ganze Nacht andauern. Das Gelände wurde abgesperrt. Am Abend waren auch Taucher vor Ort. Darüber hinaus suchten Beamte und Hundeführer das Ufer ab. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
(dpa, N24)

http://www.n24.de/news/newsitem_699321.html http://www.n24.de/news/newsitem_699584.html


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