Blickpunkt Leutzsch - Impressionen

Archiv

Bildinhalt: Symbolfoto
Symbolfoto
Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer kennt Frau Krüger?
In den Mittagsstunden des 03.04.08 erhielten zwei hochbetagte Damen des Leipziger Westens und Südwestens mehrere Anrufe eines vermeintlichen Verwandten. In beiden Fällen gab sich der Anrufer als Enkel aus und bat um eine Finanzspritze in fünfstelliger Höhe. Diese benötige er für den Kauf eines Autos. Anschließend bot er einer 85-jährigen Leutzscherin an, die 13.000 Euro persönlich abzuholen. Da der Angerufenen Zweifel kamen, beendete sie das Telefongespräch.

Eine 88-jährige Frau aus dem Stadtteil Großzschocher glaubte der Stimme am Telefon und begab sich 17:30 Uhr, wie telefonisch vereinbart, mit 10.000 Euro in die Einkaufspassage „Südwestcenter" in der Anton-Zickmantel-Straße. Vor der ansässigen Apotheke wartete die bereits von ihrem „Enkel" angekündigte weibliche Person, nahm das Geld entgegen, begab sich zu drei Männern und verschwand. Die Frau konnte, wie folgt beschrieben werden:

- ca. 25 Jahre alt
- ca. 165cm groß
- schlanke Gestalt
- leicht gebräunter Teint
- dunklere glatte halblange Haare
- schmales Gesicht
- längere Stoffjacke braun/grau
- schwarze Hose
- sie sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent
- stellte sich als Frau „Krüger" vor


Nach der Geldübergabe fiel der Geschädigten ein roter PKW mit Hamburger Kennzeichen auf, welcher mit mehreren Personen besetzt, schnell an der Einkaufspassage vorbeifuhr.

Die Polizei fragt: Wer befand sich zu dieser Zeit am Ort der Geldübergabe und kann Angaben zu dem genannten Personenkreis oder dem roten PKW machen? Für Hinweise wenden sie sich bitte an die Kriminalpolizei unter der Rufnummer: 0341 / 96646666.

Die Polizei rät, grundsätzlich bei derartigen Telefonaten skeptisch zu sein. Hilfreich sind Rückfragen, die nur die Person beantworten kann, für die sich der Anrufer ausgibt. Auch sollte eine vereinbarte Geldübergabe an eine unbekannte Person abgelehnt werden. Zur Erhöhung der Aufklärungschance ist eine sofortige Information an die Polizei, am besten über den Notruf, notwendig. Die Opfer sollen sich auch durch mehrmalige Anrufe nicht unter Druck setzen lassen. Sinnvoller ist es den verwandten Anrufer über eine bereits bekannte Nummer zurückzurufen, um sich somit über den Wahrheitsgehalt des geäußerten Wunsches vergewissern zu können.

(DaK) Polizeidirektion Leipzig
http://www.polizei.sachsen.de/pd_leipzig/3893.htm

Zurück
> AKTUELLER
> BLICKPUNKT
 
Redaktion:
Bürgerverein Leutzsch BV Leutzsch