Blickpunkt Leutzsch - Impressionen

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In Leutzsch schmeckt sogar das Gras besser
Vor vier Wochen haben sich die Profis vom FC Sachsen Leipzig in einem offenen Brief an ihre Fans und alle Freunde gewandt. Sie entschuldigten sich für die unzähligen vergeigten Spiele in der vierten Bundesliga und versprachen, ab sofort "Gras zu fressen" und endlich die "Leutzscher Tugenden"auch in der neuen Heimstätte, dem Zentralstadion,vorzuführen.
Bitter nötig wäre es ja, denn seit dem umjubelten Aufstieg in die Regionalliga im heißen Frühsommer 2003 ( damals noch hier in Leutzsch )ging es nur noch berab. Obwohl die Spielergehälter üppig waren, das Zentralstadion weltmeisterschaftsfähig und schließlich sogar als "Wunderwaffe" noch Supertrainer Eduard Geyer ( Vater des Wunders von Cottbus ) von Herrn Kölmel engagiert wurde - das Gras in Leipzig Mitte scheint einfach nicht bekömmlich zu sein.
Nun - da nach dem verlorenen Spiel gegen Pößneck mal wieder keine Hoffnung auf den Aufstieg mehr besteht, wuchern in bunten Tageszeitungen wilde Gerüchte.
Kommen die "Leutzscher" wieder nach Leutzsch in ihr altes Stadion? Macht der großzügige Herr Kölmel seine Geldbörse zu? Kann Ede Geyer das Steuer noch mal rumreißen?
Wir würden das alle gerne wissen, denn schließlich sitzen wir ja hier in Leutzsch.
Also, liebe Fußballer vom FC Sachsen, besser bekannt als "Chemie", wir laden Euch alle gern ein, natürlich zusammen mit Herrn Geyer und Herrn Kölmel, was uns eine Freude wäre.
Wir haben noch einige Flaschen Bier im Kühlschrank unseres Stadtteilladens und würden uns gerne mit Euch darüber unterhalten, wie man die "Leutzscher Tugenden" wieder zu neuem Leben erwecken kann. Gern verkaufen wir auch die Eintrittskarten für Eure Fußballspiele - denn: wir alle sind Leutzsch!

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Redaktion:
Bürgerverein Leutzsch BV Leutzsch