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Bildinhalt: Freitag der 13.
Freitag der 13.
Freitag der 13.
Freitag der Dreizehnte ist ein Tag, der Unglück bringt. Das glauben jedenfalls viele Menschen. Doch woher kommt eigentlich die Furcht vor diesem ganz speziellen Tag?

Dafür gibt es viele in der Vergangenheit begründete Vorfälle und Geschichten.

Hier nun einige davon:

1. Das Christentum:
Beim Abendmahl, das Jesus Christus mit seinen Jüngern eingenommen hatte, waren dreizehn Personen anwesend. Der 13. Gast war Judas Ischariot, der Jesus später an die Römer verriet und somit Schuld an seinem Tod hat.

Freitags sind in der christlichen Tradition eine Menge unheilvolle Dinge geschehen. So sollen Adam und Eva an einem Freitag von der verbotenen Frucht (dem Apfel) gekostet haben, worauf sie Gott aus dem Paradies verstieß. Ebenfalls an einem Freitag soll Jesus Christus von den Römern gekreuzigt worden sein.

2. Die Templer:
Am Freitag den 13. Oktober 1307 ließ der damalige König von Frankreich Philipp IV. die Tempelritter in ganz Europa verhaften. Die zahlreichen Mitglieder wurden der Ketzerei angeklagt um anschließend auf dem Scheiterhaufen öffentlich verbrannt zu werden.

3. Der Mythos an sich:
Außer der Verhaftung der Templer, die schon 700 Jahre zurück liegt, sind an einem Freitag den Dreizehnten bisher aber auch nicht mehr schlechte Dinge geschehen, als an jedem anderen Tag. Wenn einem an diesem Tag jedoch wirklich mal ein Missgeschick passiert, so neigen die Menschen dazu, es auf dieses spezielle Datum zu schieben.

Statistik:
Die Statistik beruhigt. Zahlreiche statistische Erhebungen haben allerdings ergeben, dass an so einen Tag nicht mehr Unfälle als an anderen Tagen zu verzeichnen sind - die Angst vor der Unglück verheißenden Zahl ist somit unbegründet.


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Redaktion:
Bürgerverein Leutzsch BV Leutzsch