Blickpunkt Leutzsch - Impressionen

BLICKPUNKT LEUTZSCH - DIE STADTTEILZEITUNG FÜR LEUTZSCH

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Schön, dass Sie bei uns reinschauen. Zusätzlich zu unserer Zeitung, die alle zwei Monate erscheint, wollen wir Sie gern auch online mit vielen Informationen rund um unseren Stadtteil versorgen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie Aktuelles aus unserem Stadtteil, Wissenswertes über Leutzscher Geschichte, Persönlichkeiten und Veranstaltungen sowie Informationen über den Stadtteilladen und vieles mehr.

Der Blickpunkt...

...erzählt kleine Geschichten aus Leutzsch und darüber hinaus. Sie finden ihn im Stadtteilladen und manch anderen Orten (im Leutzscher Rathaus, in Cafés und Geschäften) zum Mitnehmen sowie hier auf dieser Homepage zum Download (rechts im Menu).

Der Blickpunkt Leutzsch ist als Stadtteilzeitung offen für alle Geschehnisse und Initiativen rund um den Stadtteil und seine Bewohner. Wir laden jeden dazu ein, Anregungen zu geben oder auch gern selbst Artikel zu schreiben. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören! Senden Sie uns Ihre Wünsche, Fragen und Ideen einfach per E-Mail an:
buergervereinleutzsch@gmx.de

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Mitwirkung!
 Leutzsch wandert am letzten Tag der Winterzeit
Bärlauch im Wald. / Foto: Dagmar Vorpahl Am Samstag, dem 30. März 2019, dem letzten Tag der Winterzeit, spazieren die Leutzscher Wanderfreundinnen und -freunde dem Frühling entgegen.
Um 10:00 Uhr trifft sich die Wandergruppe an der Haltestelle Rathaus Leutzsch. Von dort wird pünktlich mit der Straßenbahn in Richtung Innenstadt abgefahren. An einen gültigen Fahrschein sollte jeder selbst denken.

Ab Angerbrücke wandert die Gruppe um Dagmar Vorpahl dann wirklich los. Alle „Nichtleutzscher“ können sich dort gegen 10:15 Uhr der Wandergruppe anschließen.

Fehlt noch das Ziel der März-Wanderung, zu welchem die Gruppenleiterin nun einige Informationen verrät: „Wir spazieren durch den Palmengarten zur ‚Nonne‘. Dieses kleine durch Bebauung regelrecht eingekeilte Waldstückchen, gehörte einst zu dem großen Waldgebiet des Bistums Merseburg. Heute ist es ein bei Spaziergängern beliebter Ort der Ruhe und duftet im Frühjahr herrlich nach Bärlauch.“

Die Wegstrecke beträgt zwischen 5 und 6 Kilometer. Sie ist also auch für Kurzstreckenläufer geeignet. Eine Einkehr ist im „Parkstüb`l“ möglich, oder am Ende der Tour in einem der Cafés an der Angerbrücke. Gegen14.00 Uhr ist die Wanderung zu Ende.

Organisiert wird die Veranstaltung durch den BürgerVerein Leutzsch e. V.; die Kosten betragen 1,- Euro für Vereinsmitglieder und 2,- Euro als Wandertaler für Nicht-Mitglieder.
 Spannung im Stadtteilladen Leutzsch am Buchmessesamstag
Plakat zur Lesung mit freundlicher Unterstützung des Gmeiner-Verlags. Am Samstag, den 23. März 2019, ist wieder der beliebte Buchmessetag entlang der Georg-Schwarz-Straße. Im Rahmen des großen Lesefestivals „Westwärts - leipzig.liest.im.leipziger.westen“ präsentiert in diesem Jahr der Krimi-Autor Stefan Keller seinen druckfrischen Roman „Schabowskis Zettel“.

Um 17:00 Uhr startet die Lesung beim Bürgerverein im Stadtteilladen Leutzsch, Georg-Schwarz-Straße 122. Erscheinen wird das Buch im März im Gmeiner-Verlag. Zum Preis von 12 Euro ist es nach der Lesung auch vor Ort zu erwerben. Der Eintritt zur Lesung selbst ist wie jedes Jahr frei.

Und darum geht‘s:

„Berlin, November 1989 Die DDR ist in Aufruhr, aber der junge Volkspolizist Juri Hoffmann glaubt noch fest an den Sozialismus. Als er die Oppositionelle Nadja kennenlernt, gerät sein Weltbild ins Wanken. Die junge Journalistin recherchiert schmutzige Machenschaften der Stasi und gerät dabei in Lebensgefahr. Es gibt nur einen Weg, Nadja in Sicherheit zu bringen: Sie muss das Land verlassen. Aber wie kann ein einfacher Volkspolizist ihr dabei helfen?“
(Verlagsinformation)

Über den Autor:

Stefan Keller lebt und arbeitet als Schriftsteller, Dozent und Dramaturg in Düsseldorf. Nach seiner Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist und Theaterdramaturg schrieb er unter anderem Hörspiele, Fernsehshows, Drehbücher und Bühnenstücke. Zudem lektorierte er für Filmproduktionen und Fernsehsender. Seit mehreren Jahren unterrichtet er Schreiben an den Universitäten in Köln und Düsseldorf. »Schabowskis Zettel« ist sein siebter Kriminalroman im Gmeiner-Verlag.
 Vom Widerstand der Jugend
Szene aus Sie sind jung, wild, laut und mutig! Das müssen die 15 Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren bei dem Thema auch sein, das sie seit dem 2. März 2019 auf der großen Bühne des Theaters der jungen Welt im Nachbarstadtteil verhandeln. Zum ersten Mal steht damit ein Stück eines Theaterjugendclubs mit Laienschauspielern im regulären Spielplan.

„Teenage Widerstand“ heißt ihr Stück über das Phänomen jugendlicher Protestbewegungen für das sie im vergangenen September mit den Proben begonnen haben. Die Aufführung weiß abwechslungsreich zu unterhalten und regt zum Nachdenken an. Es geht um Widerstand und Aufbegehren auf unterschiedlichen Ebenen, gegen Eltern, Staat, Politik, Bevormundung, gegen Nazis und andere Radikale. Es wird rebelliert und geschrien, gestampft und die Faust nach oben gereckt. Große Gesten für ein großes Thema, das von Caroline Mährlein auf die Bühne gebracht wird.

Junge Widerständler von heute wie Klimaschützerin Greta Thunberg und Plastikbekämpfer Boyan Slat haben ebenso ihren Platz im Stück wie die fast vergessenen oder eher vor einigen Jahren erst wieder ins Gedächtnis gerufenen Leipziger Meuten. Das waren Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime nebst seinen Auswüchsen wie der Hitler-Jugend teilweise bis zum Ende der 1930er Jahre aktiv widersetzten. Andere wollten einfach nur ihren Spaß in einem Land, in dem es sonst nicht viel zu Lachen gab, und machten sich mit ihrer Unangepasstheit mächtige Feinde. Dennoch werden sie vergeblich in den Schulgeschichtsbüchern gesucht.

Die jungen Darstellerinnen und Darsteller tragen graue Hemden, kurze Hosen, Kniestrümpfe und Chucks, erinnern damit, bis auf die Schuhe, durchaus an die bündisch gekleideten Meutenmitglieder (Kostüme und Bühne: Elena Köhler). Anfangs chillen sie auf dem Boden, lassen sie sich vom Fernsehen ohne Bild berieseln, blicken in kurzen Pausen immer herausfordernd ins Publikum. Dann beginnen sie sich zu erheben, breiten sich über die Bühne aus und verfallen in jugendliche individuelle Posen, gamen hier ein bisschen, machen dort ein paar Selfies und schnipsen immer wieder meldend die Finger in die Luft. Die Jugend will Aufmerksamkeit.

Eh man sich‘s versieht, hat sich der Individualismus zugunsten einer marschierenden Gruppe verabschiedet. Jeder will mit, aber nicht jede darf. Ein Mädchen wird bewusst ausgeschlossen und flüchtet sich auf ein mit Kunstrasen unterlegtes Plätzchen am vorderen Bühnenrand. Dort steht auch ein Mikrofon, von dem im Laufe des Stücks immer wieder Gebrauch gemacht wird. Dort äußern sich die Jugendlichen zu ihren Zielen, Werten und Wünschen, lassen das Publikum teilhaben an ihrem Innenleben.

Das Stück lebt von durchchoreografierten Szenen, Protestausbrüchen, Musik-Battles, Stampf-Klatsch-Tanzeinlagen (Choreografie Joy Alperto Ritter, Lukas Steltner) und viel Lärm, der vor allem auf anstrengende Soundcollagen zurückzuführen ist (Musik: Cornelia Friederike Müller). Da ist das am Akkordeon präsentierte Wutbürger-Lied noch mit am melodischsten. Aber Widerstand muss ja nicht schön klingen.

Große graue Bühnenelemente wie Treppen, Blöcke und Wände sind verschiebbar, dienen mal als Laufsteg, mal als Mauer oder Rückzugsraum. Die Jugendlichen suchen verschiedene Kanäle um ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Da kommen der Stinkefinger zeigende Wutwirsing, die halbe Protestpaprika und die Trotztomaten, die während einer Kochshow alle im Widerstandsauflauf verarbeitet werden gerade recht. Aber auch realitätsnahe Protestformen wie das Taggen oder Stickern von Wänden sind in der Inszenierung zu finden.

In kleinen Monologen und ruhigeren Szenen berichten die Jugendlichen von Demoerfahrungen in Chemnitz oder dem Wunsch in Deutschland frei und sicher leben zu können. Manchmal geht Widerstand auch leise vonstatten, in einer Taschenlampensequenz mit Zweisamkeit, die auf Unverständnis bei Eltern stößt. „Liebe muss man nicht erklären“, stellt eine der Protagonistinnen der Szene fest.

In einer großen Schlussszene darf jede und jeder noch einmal ein Statement abgeben, für mehr Menschlichkeit, um Teil einer Jugendbewegung sein, für aufrichtiges politisches Handeln, gegen Mitläufertum und für mehr Konfrontation. Das Publikum merkt, da sind junge Menschen, die wissen, dass sich etwas ändern muss und die etwas verändern wollen. Ob sie das mit dem Stück können, die Frage haben sie sich selbst schon gestellt. Auf jeden Fall kommt es auch in der sehr gut besuchten zweiten Vorstellung an und inspiriert auch Erwachsene. „Total schön ey, da will man gleich auf ne Demo gehen“, fasst eine Zuschauerin bereits beim Schlussapplaus ihre Emotionen zusammen.

Nächste Vorstellungen im Theater der Jungen Welt sind am 06. 03. und 07. 03. um 10:00 Uhr sowie am 09. 03. um 19:30 Uhr und am 07. 04. 2019 um 18:00 Uhr


 D A S   A L L E R N E U S T E
12 07 2012 Das neue Tüpfelhausen-Büro in Leutzsch / Foto: Enrico Engelhardt Tüpfelhausen - Das Familienportal e. V. eröffnet Büro in der Georg-Schwarz-Straße 116
Der Sprung aus der virtuellen in die richtige Welt ist geglückt für den Verein Tüpfelhausen. Gelandet sind Christoph und Katrin mit ihrem Familienportal in der Georg-Schwarz-Straße 116. In dem geräumigen, hellen Laden in Leipzig-Leutzsch haben sie si...

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Nachricht vom 12.07.2012. Autor: Enrico Engelhardt, Mitglied BVL
 N Ä C H S T E   V E R A N S T A L T U N G
23 03 2019 "Schabowskis Zettel" von Stefan Keller - Lesung zur Buchmesse
23.03.2019, 17:00 Uhr


Am Samstag, den 23. März 2019, ist wieder der beliebte Buchmessetag entlang der Georg-Schwarz-Straße. Im Rahmen des großen Lesefestivals „Westwärts - leipzig.liest.im.leipziger.westen“ präsentiert in diesem Jahr der Krimi-Autor Stefan Keller seinen d...

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